Gitti Schiebel
Gitti Schiebel

07.08.2012

Immenstädter Gebirgsmarathon

Seit 23 Jahren gibt es den Immenstädter Gebirgsmarathon. Ein echter Klassiker also. Von Immenstadt über die Nagelfluhkette bis zum Hochgrat und wieder zurück. Das Ziel auf dem Mittag-Gipfel. 34 km Laufstrecke, 2800 hm rauf und runter, anspruchsvolles Gelände. Ich mag sowas.

Nach einer Verletzungspause sollte der Gebirgsmarathon mein erster Wettkampf werden, um zu sehen wie der Vorbereitungsstand für den Transalpine Run ist. Tja, was soll ich sagen. Ich denke, die Form passt. Obwohl ich eine umfangreiche Trainingswoche in den Beinen hatte, war ich mit 4:48 Std. etwa 20 Minuten schneller als vor zwei Jahren. Und dazu noch erste Frau. Prima.

In knapp vier Wochen beginnt der Transalpine Run. Ich freu mich jetzt schon drauf…!

Daniel Jung
Daniel Jung

07.08.2012

Ironbike Ischgl

Was für ein Kampf…

Ja wenn mal die Form nicht stimmt, dann wird’s auch mal so richtig anstrengend :-)

Genau so war es am Samstag beim Ironbike in Ischgl. Ich ging um 08:30 Uhr auf die 48km Strecke und fühlte mich am Anfang eigentlich recht gut und konnte die ersten 20 Minuten mit der Spitzengruppe mithalten. Doch dann musste ich einsehen dass dies ein Fehler war und ich nicht so schnell starten hätte dürfen. Aber wer nichts riskiert, der nichts gewinnt. Also war es von dort an ein richtiger Kampf. Den ersten Anstieg quälte ich mich dann noch irgendwie hoch und freute mich da nur auf die folgende Abfahrt, bei der ich mich wieder ein wenig erholen konnte. Am zweiten Anstieg fuhr ich dann mit meinem Teampartner Pasqal ein gutes Tempo rauf und wir konnten uns von einer Gruppe absetzen und zusammen wieder Richtung Ischgl fahren. Wo dann der lange Anstieg zur Idalpe und der Vellillscharte auf mich wartete. Dieser Anstieg war dann wirklich zäh und ich fand einfach nicht in meinen Rhythmus. Am höchsten Punkt angekommen, war dann aber alles wieder vergessen und es folgte eine richtig schöne Belohnung. Ein voll cooler Trail, mit einem richtig großem Spaßfaktor. Da hat das Mountainbiken dann wieder richtig Spaß gemacht und ich donnerte Richtung Ischgl runter.  Im Ziel bin ich dann als Gesamt 10. angekommen und nahm es ganz locker. Da es menschlich ist, wenn man mal nicht gut drauf ist und die Form nach einer bislang langen Saison auch mal nicht so ist wie man sich es wünscht. Jetzt heißt es, sich gut zu erholen. Um dann beim Nationalparkmarathon in Scoul wieder voll angreifen zu können. Ein großes Dankeschön auch meinem Team „Mountain Heroes“ die wieder vor Ort und uns Athleten voll unterstützt haben.

Martina Sageder
Martina Sageder

05.08.2012

ISCHGL IRONBIKE

5.Platz auf der mittleren Strecke (48km - 2057h) und wie immer ein Kampf auf die Idalpe hoch. Doch davor wurde noch eine kleine Schleife Richtung Mathon über die Lareinalpe gefahren und dann ein neuer Streckenteil Richtung Friedrichshafener Hütte mit einem netten Trail.

Anschliessend führt der Weg auf bis zu 20% steilen Anstiegen auf die Idalpe und zur Vellillscharte hoch. Es war wieder ein harter Kampf die 1300hm am Stück zu überwinden. Es lief aber recht gut und ich gab wirklich alles.

Auf Höhe der Idalpe konnte ich noch eine Fahrerin aus Deutschland einholen, mir jedoch klar dass dieser Vorsprung auf dem anschliessenden Trail, der recht lange ist, nicht reichen wird, da Nadine eine sehr starke Downhillerin ist. Und so war es dann auch, Nadine fuhr an mir vorbei, aber ich bin mit meiner Leistung, vor allem auch auf den Trails sehr zufrieden und es hat so richtig Spass gemacht.

Nach 3:02 Stunden erreichte ich dann als 5.Dame das Ziel in Ischgl völlig erschöpft! Gewonnen hat Milena Landtwing (2:46h) vor Martina Deubler (2:57,16) Verena Krenslehner (2:57,52h) und Nadine Rieder (3:00,28h). Schade, dass Verena und Milena nicht wie meist auf die lange Runde gegangen sind, jedoch mein Rükstand auf die Konkurrenz ist zufriedenstellend,habe wieder mal alles aus mir rausgeholt!

Jetzt heisst es erstmal erholen bevor ich eine Woche an den Comer See fahre!

Helen Wolf
Helen Wolf

02.08.2012

Montafon M3 – „Noch nie ging es so lange bergauf!“

Am Ende einer schrecklich verregneten Wettkampfpause -Regenschlachten statt Grundlageneinheiten - wollten Christoph und ich den Wiedereinstieg im österreichischen Montafon wagen. Puh, nicht allein dass so viele Höhenmeter am Stück meine bisherigen Vorstellungen von MTB-Rennstrecken sowieso übertrafen… Nein, es kam noch schlechter!


Eine Woche vor Abreise stellte Christoph plötzlich Rahmenrisse an seinem Racebike fest. Hals über Kopf nach Koblenz, irgendwie Schaden begrenzen, eine Lösung finden! Mein Bike nahmen wir gleich mit, um eine fiese Sturzmacke am Oberrohr abklären zu lassen. Am Ende eines erlebnisreichen Tages bei Canyon reisten wir dooferweise ohne Bikes im Kofferraum zurück in die Heimat. Und nun!?

Eine Woche später konnten wir dann auf einem gehörigen Umweg mein Bike wieder einsammeln – alles in Ordnung! Nur leider konnte ich wegen Kniebeschwerden seit einer Woche sowieso nicht aufs Rad. Für Christoph hatten wir als Ersatzbike nur das eigentlich längst ausgediente Winterradel dabei, dem nun tatsächlich nochmal 120Km Rennbelastung zugemutet werden sollten. Ein wahres Handycap! So reisten wir dann mit denkbar schlechten Voraussetzungen zu
einem als Highlight geplanten Rennwochenende…

Und dennoch – es war ein geniales Wochenende! Fasziniert von der Schönheit der Landschaft und meinerseits etwas verunsichert von der Höhe der Berge bereiteten wir uns auf den Renntag vor. Der Startschuss fiel für Christoph bereits um 7:30, ich hatte bis 9:00 Schonfrist. Und dann ging es los!

Da ich in diesen Höhenlagen bisher nur mit Wanderschuhe unterwegs gewesen bin, startete ich mit etwas Vorsicht in die ersten Anstiege. Kleiner Gang, Knie schonen und beharrlich trampeln! Der Plan funktionierte soweit recht gut und ich erklomm die ersten Höhen. Völlig erstaunt konnte ich sogar bergab die Hinterräder meiner Männertruppe recht gut halten und verlor auch in den technischen Passagen nicht. Alles bestens soweit – bis auf das Wetter! Am Ende der ewig langen Abfahrt war ich klitschnass und durchgefroren. Da Kälte und klamme Knochen meine Speicher immer rasend schnell leerziehen, ging ich mit einem äußerst elenden Gefühl in den letzten langen Anstieg. Essen, trinken, beharrlich kurbeln, irgendwie wieder warm werden…

Vielleicht war es die bittere Ironie des Wegschildes „Schmerzen vergehen, Aufgeben ist für immer!“, die mich die Zähne zusammenbeißen ließ und mich den letzten Berg hinauftrieb. Und so schaffte ich es schließlich in die lang ersehnte Abfahrt hinunter nach Schruns. Nach 4:35:42 beendete ich dort meinen ersten MTB-Marathon fernab der wohlvertrauten Mittelgebirgsregionen! Mit einem 18.Platz in einem so starken und international besetzten Starterfeld bin ich sehr zufrieden.

Auch Christoph traf freudestrahlend, wenn auch etwas sturzgezeichnet und mit defektem Hinterrad, im Ziel ein. Trotz mangelnder Bremskraft, versagender Federgabel, rebellierender Schaltung und schließlich völlig defektem Freilauf gab er sich nicht geschlagen und beendete den M3 Marathon-„Extrem“  nach 7:53:25. Glückwunsch!

Nun hoffen wir auf eine weiterhin so spannende und erfolgreiche zweite Saisonhälfte, mit hoffentlich etwas besseren
Ausgangsbedingungen! Bis dahin, eure Helen & Christoph

Martina Sageder
Martina Sageder

29.07.2012

Österreichische Marathon Meisterschaft

65km - 2400hm, starke Besetzung, schlechtes Wetter, Ergebnis zufriedenstellend!

Im Rahmen des diesjährigen Montafon Marathons fand die Österreichische  Marathon Meisterschaft statt. Die Damen fuhren die M2 Strecke und die Herren die  M3. Das Starterfeld allgemein und vor allem auch das bei den Frauen war enorm stark, alles was Rang und Namen hatte war dabei, egal ob auf der Strasse oder auf dem  Mountainbike. Mir war von Anfang an klar, dass es verdammt hart sein wird vorne  dabei zu bleiben und eventuell auf das Podest zu fahren.

Um 9 Uhr erfolgte der Start zum M2, Frauen und Männer starteten gleichzeitig, was immer wieder problematisch ist, da Frauen gerne von Männer des selben Teams mehr unterstützt werden als anderen lieb ist, aber es lässt sich leider  schwer bis gar nicht verhindern.

Das Tempo war gleich vom Start weg extrem hoch und ich konnte anfangs zwar noch mithalten, aber nachdem ein paar kleine Gegenanstiege kamen musste ich die ersten ziehen lassen, ich konnte das Tempo unmöglich halten, obwohl es mich sehr  geärgert hat, da ich wusste es wird verdammt schwer bis unmöglich da wieder ranzukommen, wenn ich einmal den Anschluss verloren hatte, aber was solls.  So kämpfte ich vorerst alleine, dann gemeinsam mit Christina Verhas, die mir im Laufe des ersten Berges nicht mehr folgen konnte, dann mit Petra Marchart Robeischl, die am zweiten und dritten Anstieg das Tempo noch einmal erhöhte und ich musste sie ziehen lassen. Inzwischen hatte es auch angefangen zu regnen und gewittern. Durch den Regen war die erste lange Abfahrt mit  Trails sehr rutschig und man musste aufpassen, zudem war mir auch kalt, weil ich komplett durchnässt war. Aufgeben war aber absolut kein Thema.

Bei Kilometer 45 vor dem letzen langen Anstieg erwartete ich dann Sebastian und meine Freunde, die trotz Regen tapfer am Rand standen und mich noch einmal  motivierten. 700 Höhenmeter mussten jetzt noch überwunden werden und ich  gab noch einmal alles was in mir steckte. Auch wenn heute mehr Kopf mehr wollte als meine Beine.

Schlussendlich war es ein 7.Gesamtrang und der 5.Platz bei den Österreichischen Meisterschaften. Erschöpft und trotz des verpassten  Stockerls zufrieden. Mehr war einfach nicht drinnen. Immerhin kann ich sagen, dass  ich meine Leistung alleine und auf sportliche und faire Art und Weise erbracht habe. 13 Minuten hinter Verena Krenslehner ist meines Erachtens nicht allzuschlecht, bei  der Form die Verena zur Zeit hat ;-)

Nächstes Wochende steht der Ischgl Ironbike am Plan. Halte euch am Laufenden. RIDE ON!



25.07.2012

Megavalanche Alpe d’Huez 2012 – 2100 Starter – ein Gletscher – 2500 Tiefenmeter und nur einer kann gewinnen

Hallo Leute,

jieppie a dream became true – Marco und ich haben uns einen langersehnten Wunsch erfüllt: beim größten Freeriderennen der Welt, der Megavalanche im französischen Alpe d’Huez, dabei zu sein.

Eine Woche lang waren wir dort, um auf den unzähligen Freeride Strecken zu biken und uns mit der Quali- bzw. Rennstrecke vertraut zu machen.

Freitag dann Quali – bei den Mädels über 120 Starterinnen. Mein Ziel: mit der Nummer 65 ein gutes Rennen nach vorne fahren, um mindestens eine top 20 Platzierung zu erreichen, um am Samstag im Finale aus der ersten Startreihe ins Rennen zu gehen. Nach einer knapen halben Stunde Rennzeit war ich zwar platt, aber mit dem 10. Platz, in dem stark besetzten Starterfeld, super zufrieden.

Samstag 5.30Uhr: raus aus den Federn und rauf auf den 3300m hohen Gipfel des Pic Blanc.Bei Eiseskälte hieß es dann warten, warten, warten…

9 Uhr: Startverzögerung, da der Heli bei dem dichten Nebel nicht starten kann

9:25Uhr: Start in eines der krassesten Rennen meines Lebens. Das Schneefeld ist weich und so müssen wir die ersten 10-15 Minuten halb schiebend halb fahrend die weißen Massen bewältigen. Auf dem endlosen Trail, der darauf folgt bin ich – ich kann es kaum glauben – auf Platz 2. Das Rennen zieht sich, steinige Trails, Anstiege, Staub, Tretpassagen bis hinunter ins über 2500m tiefer gelegene Allemand.

10:26 Uhr: nach 1:01:37 erreiche ich als 5. das Ziel. So eine Platzierung hätte ich mir nie erträumen lassen, und das obwohl das Rennen nicht mal 100% gut gelaufen ist. Das Podest teilen sich die 12fache Dh Weltmeisterin Anne-Caroline Chausson, vor Tracy Moseley und Anka Martin, die 9 Sekunden vor mir die Ziellinie überquert hat. Das war knapp.

19:50Uhr: Bei der Siegerehrung stehe ich neben den ganz großen der Rennszene, cool ich komm mir ein wenig verloren vor aber ist ein super Gefühl!!

Nach dem Rennen gings dann weiter nach Charmonix und von dort aus nach Tigne, wo ich momentan mit Canyon einen Freeride Roadtrip machen darf.

Drückt mir am Wochenende beim Cup of Nations in die Daumen!

Alles Gute und bis bald!!

Ines

 



24.07.2012

4-Trails - Garmisch nach Samnaun

Nachdem ich den ZugspitzSupertrail aufgrund etwas zu hohem Anfangstempo bei 52 km an der Partnachalm aufgehört hab, entschied ich mich 10 Tage später bei den 4Trails teilzunehmen. Einem viertägigen Laufwettbewerb der Extraklasse. Sind doch auf insgesamt 157 km fast 10 000 Höhenmeter vorwiegend auf Bergtails zurückzulegen. 350 Teilnehmer wollten sich diesen Extremlauf nicht entgehen lassen. Start war in Garmisch Partenkirchen. Ich war schon am Vortag angereist um genügend Zeit zu haben mich mit meinem Vorhaben auseinander zu setzen. Der erste Tag sollte mit der Schwerste werden. Es war warm und die Strecke mit steilen An und Abstiegen gespickt. 37 km und 2400 Höhenmeter waren zu überwinden. Eigentlich wollte ich ja langsam beginnen. Doch schon von Anfang an war der Puls in Sphären um 160. Zudem war an Zurückhaltung bei den ersten Bergabstücken überhaupt nicht zu denken. Und so wurde es zum Ende hin leidend. Im Ziel nach 4:52 h wurde ich allerdings als zweiter SeniorMaster begrüßt. Was mich dann doch einigermaßen überraschte da ich damit gerechnet hatte drei jüngere und von den Laufzeiten bessere Läufer vor mir zu haben. Doch nur einer, der Allgäuer Thomas Miksch konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden. Und das überdeutlich. War er doch gleich auf der ersten Etappe 25 Minuten vor mir im Ziel. Weltklasse! 

Der zweite Tag wurde auf der Alternativroute gelaufen. Es ging von Ehrwald nach Imst. Da die ursprüngliche Strecke über Coburger Hütte und Grünsteinscharte wegen eines Felssturzes nicht zu laufen war. Dennoch waren zwei sehr steile Anstiege auf 40 km und 2300 Höhenmeter zu laufen. Gerade sie steilen Anstiege machten mir aber das Leben schwer. Bin ich doch im Vorfeld zwar sehr viel gelaufen, nur leider nicht genügend oft in den Bergen. Und so war es für mich einfach nur frustrierend, gehend immer wieder von Läufern mit kräftigen Oberschenkeln und Stöcken überholt zu werden. Trotzdem fühlte ich mich aufgrund des geringen Tempos im Ziel wesentlich besser als am Vortag. Kein Wunder, war ich zwar wieder Zweiter der SeniorMasters, jedoch gleich 33 Minuten hinter Thomas zurück. 

Das sollte sich am dritten Tag ändern. Schon in der Früh wusste ich, dass dies mein Lauf sein würde. 32 km auf vorwiegend laufbaren Trails, das war mein Terrain. Auch wenn 1900 Höhenmeter zu laufen waren, verteilten die sich sehr gut über die gesamte Strecke. Und so war die Strecke von Imst nach Landeck mein persönliches Highlight. Tolle Trails über Venetalp und Glanderspitz ließen mein Herz höher schlagen. Der Lauf runter nach Landeck war in meinem Traillaufleben der Schnellste überhaupt. Und so kam ich gerade mal 10 Minuten nach Thomas als Gesamtneunzehnter ins Ziel. Die Läufer hinter mir hatten am Ende Rückstände von 24 und mehr Minuten. 

Nachdem nur klar war, dass ich nach vorne einen unaufholbaren Rückstand und nach hinten mehr als eine Stunde Vorsprung hatte, war mein zweiter Gesamtplatz auf der Königsetappe zum Schluß ins Ziel im schweizer Samnaun nicht mehr gefährdet. So hätte ich die 45 km über den mit 2900 m über Meer liegenden höchsten Punkt der gesamten Tour eigentlich genießen können. Doch nicht ganz unerwartet wurde das Teilstück nochmal eine extreme Herausforderung. Das schnelle Tempo vom Vortag kostete einfach zu viele Körner. Trotzdem erreichte ich in einer vernünftigen Zeit von 6:14 h das Ziel und konnte wieder mal eine ganz neue Erfahrung im Traillaufen machen. So viele Highlghts bekommt man selten bei einem Laufwettbewerb. Besonders der schmale Grat am Haiminger Kreuz hatte es mir angetan. Aber auch die Schneefelder auf der Schlußetappe ließen mein Herz höher schlagen. Die Besonderheit der Tour ist aber die Nähe zu den Mitläufern. Jeden Abend auf der Pastaparty oder auch während des Laufs sind immer wieder fröhliche Momente des Austauschs. Die gemeinsamen Erlebnisse und Strapazen verbinden auf ganz spezielle Weise. Und so wäre nur noch zu wünschen, dass in Zukunft noch mehr Mountain Heroes die 4Trails unter de Beine nehmen

Daniel Jung
Daniel Jung

23.07.2012

Bike Transalp 2012

Als erstes möchte ich mich beim ganzen Mountain Heroes Team für die tolle Zeit und die super Unterstützung bedanken. Es war und ist einfach genial mit euch die Transalp erleben zu dürfen!!!! Ihr seid einfach die Besten!!!! Karlheinz, danke dass du uns das alles ermöglichst und all deine mögliche Zeit für uns opferst. Stub; danke für den super Service bei den Bikes und auch sonst was du alles für uns machst!!! Danke an Camilla, Matthias, Mareike und meinem Papa-Norbert für die tolle Unterstützung, dass ihr so gut auf uns geschaut und uns immer optimal verpflegt habt. Wir haben einfach ein cooles Team und ich bin extrem glücklich und stolz ein Teil dieses Team sein zu dürfen!!!

Ein großes Dankeschön auch an unsere Sponsoren die uns wieder optimal versorgt haben. Ich finde dass Jentschura echt super ist und man damit eine perfekte Ernährung vor und nach dem Sport hat. Man erholt sich super und kann das Beste aus seinem Körper herraus holen. IXSO- ist einfach nur lecker und gibt einem die nötige Energie nach und während dem Sport. Rapunzel, was soll man dazu sagen; lecker, lecker, lecker und gibt viel POWER ;-) also allen ein großes Dankeschön!!!!

Nun zu meinem Erlebnis bei der diesjährigem Transalp.

  • Tag 1; Wir wollten voll angreifen, ging aber ein wenig in die Hose (voll ausgepowert und ich ging am Ende in Unterzucker)... Dennoch Rang 4 und sehr optimistisch für die nächsten Tage.
  • Tag 2; Müde und k.o.vom Vortag.... es ging fast gar nix.Schwere Beine und keine Power. Wieder Rang 4.
  • Tag 3; Fühlten uns gut und wollten jetzt mal angreifen. Gelang uns super bis zu 8km vor dem Ende der Etappe. Defekt bei Katrin... nun war laufen angesagt und das nicht nur flach, sondern 600hm. Aber was einen nicht umkriegt, macht einen nur stärker und als Südtrioler Bergsteiger bin ich so einiges gewohnt ;-) Trotz Defekt Rang 6.
  • Tag 4; Wut im Bauch vom Vortag und einfach nur heiß den Gegnern mal zu zeigen was wir drauf haben. Es lief alles super...Bergauf konnten wir drücken und Bergab fuhr Katrin einfach nur super. Es hat total Spaß gemacht und wir fuhren so zu unserem ersten gemeinsamen Etappensieg. Geniales Erlebnis :-)
  • Tag 5; Wir fühlten uns voll stark und für uns begann die Transalp erst jetzt so richtig. Wir wollten allen zeigen dass der Sieg von Gestern nicht nur eine Eintagsfliege war und wir auch noch was auf dem Podest mitzureden haben. Wir starteten super und setzten uns gleich auf die zweite Stelle und gaben richtig Gas... doch dann kam km 8. Ein Stein auf der Asphaltstrasse und Katrin hat in übersehen.Sturz!!! Oh nein...Verletzungen am Knie, Arm und vor allem war das erste, was sie schrie "mein Kopf tut weh" dies machte mir sehr große Sorgen.Alles vorbei :-( der Traum es als Team bis nach Riva zu schaffen... Es brach für uns beide irgendwie die Welt zusammen, denn es hies.... AUFGEBEN :-( Dennoch waren wir froh dass nicht mehr passiert ist. Es hätte wirklich viel schlimmer ausgehn können. Ich beendete die Etappe alleine und wollte die restlichen Etappen noch zu Ende fahren.
  • Tag 6; Ich war am Boden zerstört und hatte einfach gar keine Lust mehr. Für mich war die Transalp gelaufen und ich wollte nur mehr nach Hause. Abschalten, mich neu motivieren und Energie tanken.

Dies war die Transalp. Leider nicht so wie man sich das vorstellt.Aber die Realität.Dennoch eine wunderschöne Zeit in meinem Leben. Danke Katrin, du bist und warst eine super Partnerin ;-) würde jederzeit wieder mit dir fahren!!!! Jetzt heißt es aber wieder Kopf hoch und nach vorne schauen. Ein Südtiroler lässt sich nicht so schnell untergriegen!!!!

@Krissi;Kopf hoch!!!du hast gekämpft und nicht gleich aufgegeben.Bist gefahren bis gar nix mehr ging. Sei stolz auf dich und nimm was für die Zukunft mit.

@Sarah;Gratuliere dass du die Transalp gefinisht hast. Starke Leistung.Kannst echt stolz auf dich sein. Hast allen gezeigt was du drauf hast.Hoff du hast auch einiges für die Zukunft gelernt und dass es ist nicht immer einfach ist als Team zu fahren. Man muss sich anpassen können und das Beste vom Team herraus holen. Dies ist Transalp.

Servus und ganz liebe Grüße - Daniel

Martina Sageder
Martina Sageder

10.07.2012

Dolomiti Superbike - 4.Rang Overall

Endlich Ferien! Freitag teilte ich noch die Zeugnisse aus und dann ging es ab ins Pustertal zum diesjährigen Dolomiti Superbike. Doch die Startliste war unglaublich, alles was Rang und Namen im MTB Sport hat war am Start, vor allem auf der Langdistanz waren die Top 10 der UCI Weltrangliste der Herren und auch bei den Damen standen alle bekannten Gesichter im Startblock.

Ich war mir zuerst nicht sicher welche Strecke ich in Angriff nehmen sollte, denn eigentlich wäre ich gerne mal die lange Runde in Villabassa gefahren. Angesichts der Vorbereitung auf die kommende Österreichische Meisterschaft entschied ich mich aber für die kurze 57km Runde mit 1700 hm. 

Am Samstag um 7.30 Uhr fiel der Startschuss für den Lizenzblock und es ging gleich in den Berg hinein. Alle wollten wahrscheinlich den Bergpreis auf der Plätzwiesn gewinnen und legten ein ordentliches Tempo vor. Meine Beine fühlten sich auch gut an und ich versuchte gleich mit hohem Tempo mitzufahren. Ich konnte mich ja dann in der Abfahrt und den kommenden Kilometern wieder erholen bevor es in den nächsten Berg ging, somit attackierte ich auch.

In der Menge verlor ich aber den Überblick und ich wusste nicht wievielte ich war. Ich konzentrierte mich also auf mich und fuhr mein eigenes Rennen. Als es dann in den letzten Berg ging, fragte ich einen Zuschauer die wievielte Frau ich denn bin - ich war 4. Dame und die Dritte war in Sichtweite. Natürlich sah die Italienerin dass ich angreifen wollte und hielt so gut sie konnte dagegen und somit konnte ich sie leider nicht mehr einholen.

Ich bin auf jeden Fall mit meinem 4.Rang Overall und 3.Platz in meiner Kategorie in einer Zeit von 2h46min sehr zufrieden und bin froh, dass ich mich endlich wieder gut fühle und meine Leistung 100% abrufen kann. 

Am Sonntag fuhr ich mit Sebastian noch einen Teil der langen Runde ab und dann fuhren wir mit dem Auto über ein paar Pässe nach San Martino di Castrozza. Ich hatte vom letzten Jahr Transalp Challenge noch einen Gutschein einzulösen. Es war überwältigend und es kamen wieder Renngefühle hoch, beinahe Gänsehautfeeling. War schon genial letztes Jahr - danke nochmal an das Team und vor allem an Katrin!!

 

 

Daniel Jung
Daniel Jung

10.07.2012

Dolomiti Superbike und Berge ;-)

Es war wieder ein gelungenes und wunderschönes Wochenende.

Begonnen hat es am Samstag mit dem Dolomiti Superbike. Ich ging dort auf die Kurzstrecke von 57km und 1700hm an den Start. Das Problem war an diesem Tag, dass ich nur im 2tem Startblock war und somit über 400 Fahrer beim Start vor mir hatte. Dies machte dann keinen Spaß, denn man konnte am Anfang nicht gut überholen, verlor viel Zeit und auch Kraft. Da man sich immer am Streckenrand vorbei drängeln musste und dies extrem hart war. Somit war für mich der erste Berg eine totale Quälerei und ich hatte deshalb auch durch den ständigen Tempowechsel einige Probleme mit meinem Magen. Doch nach diesem Anstieg erholte ich mich dann richtig gut und wurde je länger das Rennen lief, immer stärker und kämpfte mich super nach vorne. Kurz vor Schluss hatte ich dann noch einen blöden Sturz, der mir einen Rang kostete. Dennoch konnte ich mich im Ziel über den Sieg in meiner Kategorie und den 7.Gesamtrang freuen. Es war somit eine gelungene Generalprobe für die anstehende Transalp, auf die ich mich jetzt so richtig freue.

 

Am Sonntag und Montag ging es  dann zum auslockern (7h und 8h Bergtour) zusammen mit meiner Freundin auf die wunderschönen Berge :-)

Dort konnte ich wieder richtig Energie und Höhenluft tanken. Denn es waren wieder Touren die einen wunderschönen Ausblick, unglaublich viel Freiheit und Stille boten. Wir konnten dabei den Lenkstein 3237m, das Fernerköpfl auf 3230m und den Magerstein auf 3273m erfolgreich besteigen.

 

 



09.07.2012

Freeride Festival Saalbach Hinterglemm

Hi Leute,

am Wochenende war ich zusammen mit Johannes und Patrick beim Dakine Freeride Festival in Saalbach Hinterglemm. Hier ein kleiner Rennbericht von Patrick, der das turbulente Geschehen zusammengefasst hat: 

 

Bei der Scott Gang Battle, einem Massenstart-Downhill-Race über 8,1 km und 1000 hm, lieferten sich die Mädels ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nach einigen Positionswechseln trennten die ersten vier Damen lediglich 8 Sekunden. Elke Rabeder (RRP Revolution Racing Project – MAXXIS) gewann vor Birgit Braumann (SPECIALIZDED-MOUNTAINBIKER.AT) in einer top Zeit von 12:43,06. Ines finishte in einer Zeit von 12:49,63 min ganz knapp hinter Braumann auf dem dritten Platz. Vierte wurde die Schweizerin Anita Gehrig (Specialized Twins Racing).

Ines ging mit ihrem neuen CANYON FRX an den Start welches sie bei der Scott Gang Battle, für die  in zwei Wochen anstehende MEGAAVALANCHE im franz. Alpe d’Huez, auf Herz und Nieren testete.

Bei den Herren ging unser Fahrer Johannes Rief und Neuzugang Patrick Thoma an den Start.

Am Samstag lieferten beide eine starke Vorstellung bei der Qualifikation ab und sicherten sich so zwei der heißbegehrten Startplätzte in der ersten bzw. zweiten Startreihe des 1. Men’s Heat fürs Finale.

Beiden Fahrern gelang am Sonntag im Finale ein guter Start und so konnten sie sich bereits in der Anfangsphase des Rennens weiter nach vorne arbeiten.

Patrick hatte Pech und stützte kurz vor dem Ziel, wobei er leider einige Plätze verlor, war aber dennoch sehr zufrieden mit seinem Run und beendete das Rennen auf dem 15. Platz von über 200 Startern, in einer Zeit von 12:13,50 min.

Johannes erkämpfte sich auf der schnellen und anspruchsvollen Streck mit einer Zeit von 12:55,96 min den 27. Platz, was den 2. Platz in seinem Jahrgang bedeutete.

Sieger des Rennens war der Worldcup Downhiller und Vorjahressieger Matthias Stonig (LE CANNABIS CANFIELD Factory Team) mit einem neuen Streckenrekord in einer Zeit von 10:57,11 min.

Gratulieren möchten wir auch unserem ehemaligen Teammechaniker und Mitarbeiter Julian Reder welcher nach zwei 2. Plätzen in den Jahren 2010 und 2011 nun den 1. Platz beim Rose Speedwheelie Contest mit einer Geschwindigkeit von unglaublichen 63,83 km/h feiern durfte.

 

Nun steht meine letzte Uni-Woche vor der Tür und am Sonntag gehts auch schon los nach Alpe d'Huez, drückt mir die Daumen!!

 

Lieben Gruß,

Ines

Johannes Rief
Johannes Rief

09.07.2012

Freeride Festival in Saalbach - Gang Battle

Letztes Wochenende fand das Freeride Festival in Saalbach statt. Das Gang Battle ist ein 8km langer Downhill Massenstart mit einer Höhendifferenz von ca. 1000m und über 250 Teilnehmern. Bei der Quali konnte ich mir dank Platz 34 einen Startplatz in der zweiten Reihe sichern und hatte so gute Chancen auf eine gute Platzierung. Am Start hatte ich jedoch Pech und der Fahrer vor mir löste einen Massensturz aus, der mich aber nur blockierte ung Gott sei Dank nicht zum Sturz brachte. Dennoch galt es einige Plätze wieder gut zu machen!Dann, in der zweiten Kurve das Gleiche noch einmal, wieder ein Sturz vor mir der mich abermals ausbremste und weiter nach hintenfallen ließ...Nunja noch war nichts verloren und so konnte ich auf einer längeren Tretpassage wieder ein paar Plätze aufschließen. Eine Top Platzierung war jedoch unwahrscheinlich und so rollte ich eher sicher ins Ziel. Am Ende musste ich mich mit Platz 27 zufrieden geben. Ob es wieder Pech war oder nicht, ich bin wieder um ein paar Erfahrungen reicher. 

Das Rennen besser abschließen konnten Julian Reder Platz 20 (der übrigens auch den Speed Wheelie Kontest gewonnen hat) und Patrick Thoma Platz 15, die die anfänglichen  "Bremser" glücklicherweise umfahren konnten. 

Auch Ines konnte ihr Können abermals beweisen und fuhr sich in der Quali und im Rennen souverän auf den 3. Platz!!! 

 

Bis zum nächsten Rennen, dem Trek Bike Attack, dauert es jetzt noch eine Weile...

 

Bis dahin allen eine Trainingsreiche Zeit ;-) 

 

Jo 

Sarah Bosch
Sarah Bosch

08.07.2012

Wenn der Kopf will, aber die Beine nicht … DOLOMITI SUPERBIKE: Ein Tag zum Vergessen !

Es ist das grösste Marathon Rennen in Italien und zugleich eines der schönsten. Das DOLOMITI SUPERBIKE war schon immer Kult und wird es auch immer bleiben. Mit über 4000 Startern hatte es dieses Jahr soviel Starter wie noch nie und ich freute mich umso mehr wieder dabei zu sein. Da die Langdistanz zur UCI Marathon Worldserie zählt, waren auch nahezu alle starken Fahrer und Fahrerinnen vertreten. Wegen der anstehenden Transalp kommende Woche wollte ich die Kurzdistanz (57km u 1700hm) nochmals nutzen, um Selbstvertrauen zu tanken und ein letztes hartes Rennen in den Beinen zu haben. Der Start erfolgte schon um 7:30 Uhr und führte schon nach wenigen Minuten in den ersten Anstieg hoch zur Plätzwiese hinein. Schon nach dem Start war da wieder dieser Punkt, wo gar nichts ging. Meine Beine waren mal wieder völlig blockiert und ich fühlte mich als würde ich nicht von der Stelle kommen. Da ich aber kein Freund von Schwäche bin, versuchte ich mich mental zu pushen. Immer wieder setzte ich mir Fahrerinnen vor mir als Ziele und versuchte durch „Attacken“ irgendwie nach vorne zu kommen. Allerdings endete dies immer wieder in der gleichen Reihenfolge: Erst setzte ich mir das Ziel, dann ging ich aus dem Sattel und versuchte so richtig in die Pedale zu treten, stellte dann nach einigen Metern fest, dass meine Beine total tot waren und musste wieder rausnehmen. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und freute mich auf die erste lange Abfahrt, mit der Hoffnung mich dort zu erholen und auf dem folgenden 15 Kilometer langen Flachstück in einer guten Gruppe wieder ran zufahren und am letzten Berg vielleicht nochmals meine Stärke umsetzten zu können. Denn wie heisst es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber diesmal ist sie tatsächlich gestorben. Denn statt mich zu erholen wurde das ganze immer schlimmer. Ich konnte nicht einmal im Windschatten einer 15 köpfigen Männergruppe bleiben und fühlte mich als würde ich ständig gegen eine Glaswand fahren. Am letzten Anstieg kam ich dann noch weniger von der Stelle wie zuvor. Letztendlich kann ich nur eine positive Sache aus dem gestrigen Tag ziehen: Ich konnte bei schönem Wetter eine  schöne Grundlagentour mit schönen Ausblicken auf die Dolomiten machen und das auch noch mitten in einem der grössten Rennen!

Letztendlich beendete ich das Rennen auf einem 13. Platz. Schon während dem Rennen habe ich oft mit den Tränen gekämpft, denn selten war ich so enttäuscht wie gestern. Denn eine Woche zuvor (beim Kitzalp Bike) habe ich mich noch so gut gefühlt und meinen Verfolgerinnen über 20 Minuten abgenommen, gestern fand ich diese Verfolgerinnen vor mir. Ich habe gestern wirklich mental versucht mein Rennen irgendwie zu retten, doch der Körper hat mir klar gezeigt, dass er im Moment nicht will und kann. Im Moment weiss ich auch nicht meine Berg und Talfahrten einzuordnen und ich brauche jetzt erstmal ein oder zwei Tage um das zu verdauen. Ich kann einfach nur sagen, dass mich so ein Tag wie gestern unendlich traurig macht und auch wütend. Ich hätte so gern gezeigt, was in mir steckt….

An dieser Stelle gratuliere ich nochmals Martina und Daniel, die beide ein super Rennen fuhren!

Krissi Weber
Krissi Weber

06.07.2012

Trans Germany-Kitzalpbike

uiuiui... lange nicht mehr gemeldet,

aber nun paar Zeilen zu meinen letzten Rennen,

Wie Sarah schon geschrieben hat, waren wir bei der Trans Germany ganz gut unterwegs und konnten feststellen, dass wir sowohl bergauf als auch bergab gleich stark waren. Auch so haben wir uns unterwegs echt gut verstanden und waren uns immer einig, daher werden wir nächste Woche bei der Transalp alles dafür tun auch in Riva wieder zusammen anzukommen und nebenbei eine Menge Spass zu haben.

Nach der letzten Regenetappen der Trans Germany und dem Lernstress fürs Examen war ich eine Woche lang erkältet und musste meinen Start in Willingen absagen, stattdessen wollte ich in Pfronten noch ein paar Rennkilometer sammeln, doch scho am ersten Berg fühlte ich mich richtig schlecht, mir war schwindelig und übel und so entschied ich mich lieber nichts zu riskieren, das Rennen zu beenden und schaffte es gerade noch zurück zum Start/Zielbereich.

Ich versuchte mich die nächsten Tage zu erholen und  viel zu schlafen um wieder auf die Beine zu kommen. Gegen Ende der Woche fühlte ich mich wieder fit und so entschied ich mich beim Kitzalpbike zu starten, ich nahm de 96km lange Strecke mit 4400HM abwechslungsreiche Strecke in Angriff. Heuer gab es einen extra Start für Lizenzfahrer und so musste ich mit meinen sieben starken Konkurrentinnen und den Profiherren starten, also ein sehr kleines Starterfeld von nur  ca. 30 Fahrern. Bis zum ersten Berg fühlte ich mich gut, aber das hohe Tempo der anderen Fahrerinnen traute ich mich nicht mitgehen, da der Weg bis zum Ziel ja noch lange war und so versuchte ich mein eigenes Tempo zu fahren, doch ralativ bald waren nur noch ein zwei Männer in Sichtweite und so bin ich förmlich "eingeschlafen" und verlor komplett das "Rennfeeling".

Ab dem zweiten Berg machte mir dann die Hitze schwer zu schaffen und nach der Tragepassage zur Mausefalle musste ich feststellen, dass es die Verpflegung am Hahnenkamm nicht gab, obwohl sie zweimal auf dem Plan eingezeichnet war.

Das war für mich wie ein Schlag mit dem Hammer auf den Kopf und es ging nur noch zäh weiter, als dann auch noch der Brunnen kurz vor dem Anstieg zum Pengelstein gesperrt war hätte ich heulen können vor durst. erst nach eine Stunde ohne Trinken erreichte ich die nächste Verpflegung, dort trank ich so viel ich konnte und machte mich auf den Weg zum letzten Berg.

Der Anstieg zu Ochsalm war furchtbar, auf dem frisch geteerten Weg verbrannte man fast, so heiß war es. Ich denke, dass der ein oder andere Fußgänge schneller gewesen wäre, aber ich wollte unbedingt ins Ziel kommen und quälte mich auf die Ehrenbachhöhe. Oben angekommen musste ich nochmal alle Kräfte für den letzten 7 km langen nicht zu enden wollenden Trail sammeln um sturzfrei ins Ziel zu kommen. Dank dem Abfahrtstraining mit Daniel in Südtirol meisterte ich auch die letzten Meter der verdammt harten Strecke in Kirchberg.

Ich bin zwar mit meiner Zeit nicht zufrieden, aber eine gute Voebereitung für die Transalp war es allemal.

Gratulation nochmal an Sarah, die ein ganz tolles Rennen gefahren ist und auch fit ist für unsere erste gemeinsame Transalp!

Viele Grüße

krissi

 

Daniel Jung
Daniel Jung

03.07.2012

Schönes und erfolgreiches Wochenende

Ab nach Pustertal, hieß es für meine Freundin Christine und mich. Wir hatten einiges vor uns, da wir zwei 3000er Gipfel und ich den Kronplatz MTB Race geplant hatten. Vollgepackt mit IXSO Getränken, Ernährung von RAPUNZEL und JENTSCHURA, ging`s am Samstag mit einer 5h Bergtour auf die 3.105m hohe Schwarze Wand los. Dort konnten wir bei traumhaften Wetter das wunderschöne Panorama in vollen Zügen genießen und Energie für den nächsten Tag tanken. Denn da ging`s auf nach St.Vigil. Dort fand zum ersten Mal der Kronplatz MTB Race statt. Nach der Trainingswoche von Katrin und mir, starteten wir zwei zusammen bei diesem Wettkampf um noch ein wenig härte für die anstehende Transalp zu bekommen. Um 9Uhr,gestärkt mit einem leckerem Frühstück von Jentschura, startete das 47km und 2300hm lange Rennen. Der erste Anstieg hatte es dann gleich in sich, denn dieser ging die Giro d´Italia Strecke hoch zum Kronplatz und jeder weiß wie hart und steil diese ist ;-) aber solche Sachen machen einen nur stärker und härter. Das Rennen verlief für uns beide recht gut und wir konnten uns im Ziel angekommen, über zwei Podest Ränge freuen. Katrin wurde gesamt 2. und ich 3. Ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, da ich trotz zwei Platten und in mitten Profis doch noch aufs Podest fahren konnte. Ich denk jetzt kann die Transalp für uns zwei nur kommen!!! Zur Regenration ;-) ging´s dann am Montag um halb 5 in der Früh auf zum Schwarzenstein. Eine Gletschertour zum 3.386m hohem Gipfel im Ahrntal. Ich fühlte mich an diesem Tag auch noch richtig gut und wir konnten die 7h lange Bergtour mit der Besteigung des Gipfels krönen. Dies war aber nicht so einfach, da das Wetter nicht grad gut war und es so richtig stürmte. Doch hat es wieder richtig Spaß gemacht und wir genossen so richtig die Freiheit in den Bergen.